Selbstregulation – Das InnerGame gewinnen

            Die Führung des Selbst – Resilienz und Selbstregulation

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Die effiziente Führung des Selbst

Das InnerGame zu spielen beschreibt die bewusste Regulation des eigen-en Denkens, der eigenen Emotionen, der eigenen Entscheidungen und schließlich des eigenen Verhaltens. Es geht also um die aktive Führung des Selbst – insbesondere in anspruchsvollen und stressaus- lösenden Situationen. Viele Menschen fühlen sich durch die Anfor- derungen des täglichen Business überfordert: hoher Entscheidungsdruck, starke Arbeitsverdichtung und hohe Komplexität der Aufgaben, zu- nehmend anstrengende Sozialkontakte, schwierige Mitmenschen usw.

Diesem Gemenge täglicher Anforderungen sind viele Menschen nicht oder nur unzureichend gewachsen, was folglich zum Gefühl der Über- forderung, der Unzufriedenheit, der Erschöpfung, hoher Stressempfind-lichkeit, Ängsten, Kontrollverlust und irgendwann zu den ersten Burnout-Symptomen führen kann. Sie werden zunehmend dünnhäutig, fühlen sich nicht mehr belastungsfähig, reagieren gereizt und nervös und sind am Abend völlig ausgebrannt. Sie ärgern sich über viele Kleinigkeiten und nehmen den Ärger vielleicht abends und am Wochenende mit nach Hause. Sie sind zunehmend erschöpft, fragen sich vielleicht, warum Sie das alles tun, und irgendwann kommt die Sinnleere: Sie haben das Inner-Game verloren!

 

Selbstregulation betreiben – Resilienz trainieren

Das InnerGame erfolgreich zu spielen heißt: Sie entscheiden ab sofort darüber, wie Sie sich fühlen wollen, welche Energie Sie haben wollen, wie zufrieden Sie sind und vor allem, wer oder was bei Ihnen überhaupt Stress auslösen darf! Ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung wird keine Person oder Situation mehr Macht über Ihr energetisches und emotiona-les Befinden haben.

 Und die gute Nachricht: Resilienz und innere Gelassenheit lassen sich perfekt trainieren!

Verliert man jedoch regelmäßig das InnerGame, dann fehlt es häufig an adäquaten, d.h. zeitgemäßen und effektiven Bewältigungsstrategien, um mit diesen modernen Alltagsbelastungen fertig zu werden. Jeder kennt das Gefühl der subjektiven Hilflosigkeit, das Gefühl zu haben, nur noch schwach und unflexibel auf die gegebenen Umweltbedingungen reagier-en zu können – damit befindet man sich in einer Opferrolle, deren Hilf-losigkeit die negativen Emotionen noch verstärkt. Die Erkenntnis, dass diese Überforderung und die daraus resultierende Minderleistung enorme Kosten verursachen, ist in vielen Unternehmen bereits bis zur Chefetage durchgedrungen. Der Ruf nach Resilienz, also nach innerer Widerstandskraft und besserer Selbstregulation schallt laut durch die Unternehmen.

Also:

raus aus der emotionalen Fremdbestimmungsfalle und wieder Herr/ Frau im eigenen Haus sein.

Ein lohnenswertes Ziel…

Mit dem InnerGame das OuterGame gewinnen

Das „OuterGame“ ist das kommunikativ-interaktive Spiel um Ressourcen, Einfluss und Macht. Täglich sind wir alle mit meist sehr verschiedenen Interaktionspartnern konfrontiert und müssen uns mehr oder weniger mit ihnen einigen und koordinieren. Das kann ganz schön anstrengend sein, besonders dann, wenn wir es mit schwierigen Personen zu tun haben. Diese rauben uns ständig wertvolle Lebensenergie und sorgen für einen systematischen Abbau unserer Motivation.

Im Umgang mit toxischen Menschen und schwierigen Situationen braucht es innere Stabilität, das berühmte „in sich ruhen“. Wenn Ihnen das trotz Druck gelingt, dann wird Ihre Rhetorik, Ihre Durchsetzungs-stärke und somit Ihr gesamtes Dialogmanagement hoch professionell wirken. Sie werden zu einem ernstzunehmenden Gegner, der beim Mischen der Karten um Macht und Dominanz ein Wörtchen mitzureden hat. Wer will Ihnen dann noch die Butter vom Brot nehmen? Vorausgesetzt: Sie haben Ihr InnerGame bereits gewonnen!

Die „eiserne Regel“ für den Business-Profi:

das Outer Game gewinnt man nur, wenn man das Inner Game bereits gewonnen hat. In der Kommunikationspraxis zeigt sich immer wieder, wie schnell sich intelligente und kompetente Menschen aus dem Konzept bringen lassen – dazu reichen einige dumme Frage vom Kunden, über- flüssige Kommentare von Kollegen oder die Infragestellung der eigen- en Kompetenz durch den Chef. Schlagartig verfallen die davon betrof- fenen Personen in einen kommunikativen Automatismus, der weder situationsangemessen noch rhetorisch elegant und zielführend ist. Die einen reagieren dünnhäutig, gereizt und ungehalten, verdrehen die Augen, werden zunehmend kritikunfähig und ziehen sich irgendwann beleidigt und gekränkt ins Eck zurück. Andere gehen an die Decke, lassen ihrer Cholerik freien Lauf und begreifen in diesen Momenten gar nicht, dass sie selbstschädigend ihr eigenes Image oder damit sogar ihre eigene Karriere sabotieren. All das passiert aus einem automatischen Zustand heraus, der plötzlich die Steuerung über unser Denken, unsere Emo- tionen und unsere Entscheidungen übernimmt. Wir laufen im Modus eines Autopiloten.

Gerade in solchen „Triggersituationen“, wenn wir also nicht mehr gelas- sen und souverän reagieren können, zeigt sich jedoch der Selbst-regulations-Profi: er hat sich selbst und die Situation unter Kontrolle, kann die situationsadäquate Rhetorik rasch abrufen und beherrscht damit weiter-hin das Dialoggeschehen – kurz: der Profi hat die Steuerungshoheit über sich und den anderen. Selbstregulations-Profis lassen sich nicht irritieren, greifen solche Attacken intelligent auf und stabilisieren sich selbst und ihre Außenwirkung. Selbstregulations-Profis lassen sich nicht fremdsteuern – sie regulieren selbst ihre Emotionen und bestimmen autark, wer etwas bei ihnen auslösen darf und wer nicht – damit sind sie Herr/Frau im eigenen Haus der Emotionen und Denkmuster.

Das OuterGame gewinnt man nur,
wenn man das InnerGame bereits gewonnen hat

 

Marc-Stephan Daniel